BPOL NRW: Bundespolizei verhaftet am vorletzten Tag des Jahres fünf Verurteilte – Drei Festnahmen zur gleichen Zeit

Dortmund – Gelsenkirchen (ots) –

Am Donnerstag (30. Dezember) kontrollierten Bundespolizisten im Ruhrgebiet mehrere Personen, die zur Fahndung ausgeschrieben waren. Zwei Männer konnten durch Zahlung einer Geldstrafe die Haft abwenden.

Gegen 15:15 Uhr wurde ein 46-Jähriger bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Nis/ Serbien am Flughafen Dortmund vorstellig. Er legte seinen Reisepass vor. Bei einer Überprüfung kam der Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Osnabrück zum Vorschein. Das Amtsgericht Osnabrück hatte den Mann wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt. Da der serbische Staatsbürger diese bisher nur in Teilen beglichen hatte, wurde er zur Festnahme ausgeschrieben. Der Verurteilte konnte die Ersatzfreiheitsstrafe von 52 Tagen umgehen, indem er die Geldstrafe in Höhe von fast 1300 Euro bei der Bundespolizei bezahlte.

Gegen 19 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof einen britischen Staatsbürger. Hierbei stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund die Verhaftung des 42-Jährigen angeordnet hatte. Das Amtsgericht Dortmund hatte ihn wegen des gemeinschaftlichen Diebstahls in Verbindung mit Sachbeschädigung im April 2021 zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt. Einsatzkräfte brachten ihn wenig später in eine Justizvollzugsanstalt.

Zur selben Zeit, auch um 19 Uhr, wurde ein rumänischer Staatsbürger am Flughafen Dortmund bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Bukarest vorstellig. Bundespolizisten ermittelten, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein den Mann sucht. Das Amtsgericht im bayrischen Laufen hatte den Mann im Februar wegen des Einschleusens von Ausländern zu 149 Tagen Arrest verurteilt. Der Mann konnte die alternative Geldstrafe in Höhe von fast 1300 Euro begleichen und somit seine Reise fortsetzen.

Mit gleich zwei Haftbefehlen wurde ein 24-jähriger syrischer Staatsbürger gesucht. Bundespolizisten kontrollierten ihn ebenfalls um 19 Uhr im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Hierbei stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaften in Rostock und Stralsund ihn wegen des Erschleichens von Leistungen ausgeschrieben hatten. Die Beamten brachten ihn wenige später für die nächsten 88 Tage in die JVA.

Nur 30 Minuten später, um 19:30 Uhr. klickten im Gelsenkirchener Hauptbahnhof erneut die Handschellen. Diesmal verhafteten die Polizisten eine 31-Jährige. Die Staatsanwaltschaft Essen suchte die verurteilte Betrügerin. Das Amtsgericht in Marl hatte sie zu 60 Tagen Arrest verurteilt. Auch diese junge Dame wurde durch die Einsatzkräfte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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