POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet – Wülfrath / Langenfeld – 2201052 (FOTO)

Mettmann (ots) –

Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort („Flucht“) liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

— Wülfrath —

Am Samstag, dem 08.01.2022, in der Zeit zwischen 08.00 Uhr und 15.00 Uhr, parkte ein silbergrauer PKW Audi A4 Avant mit Jülicher Kennzeichen (JÜL-) auf einem großen, öffentlich zugänglichen Firmenparkplatz an der Anschrift Am Kalkstein 4 in Wülfrath. In dieser Zeit wurde der silberne Kombi von einem bislang noch unbekannten anderen Fahrzeug an der Beifahrerseite gestreift und dabei an der hinteren Tür und am Kotflügel beschädigt. Obwohl hierbei allein am Jülicher Audi ein geschätzter Karosserie- und Lackschaden im Wert von mindestens 1.500,- Euro entstand, entfernte sich der noch unbekannte Verursacher mit seinem Fahrzeug unerlaubt vom Unfallort, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath, Telefon 02058 / 9200-6180, jederzeit entgegen.

— Langenfeld —

Eine in mehreren Details bis heute noch unklare Verkehrsunfallflucht soll sich am Samstagnachmittag des 08.01.2022, gegen 16.00 Uhr, an der beampelten Kreuzung Karlstraße / Wilhelmstraße in Langenfeld ereignet haben. Nach Angaben eines 11-jährigen Jungen aus Langenfeld befuhr er zu dieser Zeit mit seinem roten Kettler Mountainbike den Gehweg der Karlstraße, als er auf dem beampelten Überweg die Wilhelmstraße bei grüner Ampel überqueren wollte. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem nicht näher beschriebenen dunklen PKW. Der männliche Fahrer dieses Wagens habe nach dem Unfall gestoppt und sei ausgestiegen. Dann soll er den auf der Fahrbahn liegenden Jungen angehoben und auf dem Gehweg abgelegt und das Fahrrad des Kindes mit mehreren Fußtritten ebenfalls dorthin befördert haben, bevor er wieder in seinen Wagen stieg und wortlos davonfuhr. Der 11-Jährige begab sich wenig später nach Hause und musste noch am gleichen Tag, zur ambulanten ärztlichen Behandlung leichter Beinverletzungen, in ein Krankenhaus gebracht werden. Der flüchtige Unfallfahrer war nach Angaben des Kindes ca. 180 cm groß, hatte helle Haut und trug eine schwarze Mütze auf dem Kopf. Nach Angaben des Jungen soll sich unmittelbar nach der Flucht des Unfallfahrers eine unbekannte Frau um den 11-Jährigen gekümmert und dabei gefragt haben, ob sie Polizei oder Feuerwehr rufen solle. Der Junge lehnte aber alle Angebote und jede Fürsorge der hilfsbereiten Passantin ab, bevor er mit seinem leicht beschädigten Fahrrad nach Hause fuhr. Die Identität der hilfsbereiten Frau, welche eine wichtige Zeugin für die Polizei sein könnte, ist leider ebenfalls unbekannt. Sie wird dringend gebeten, sich bei der örtlichen Polizei in Langenfeld zu melden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

— Hinweise und Tipps der Polizei —

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

– Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle (auch über Notruf 110).

– Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort.

– Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren. Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind.

– Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf.

– Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei weiter – nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg versprechend.

– Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann – Polizeipressestelle – Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/ Facebook: http://www.facebook.com/Polizei.NRW.ME Twitter: https://twitter.com/polizei_nrw_me

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