BPOL NRW: Bundespolizei stoppt nicht zugelassenes und versichertes Fahrzeug – Fahrer und Beifahrer im Besitz von Betäubungsmitteln, aber nicht von gültigen Ausweispapieren (FOTO)

Aachen (ots) –

Die Bundespolizei hat am Donnerstag an der Ausfahrt Aachen-Laurensberg ein nicht versichertes und zugelassenes Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen. Dieses passierte zuvor die Niederländisch-Deutsche Grenze.

Bei der Kontrolle legte der 23-jährige libysche Fahrer eine abgelaufene Duldung vor. Einen gültigen Führerschein blieb er den Beamten schuldig. Auch sein 33-jähriger libyscher Beifahrer (Halter des Fahrzeuges) konnte nur abgelaufene Ausweisdokumente vorlegen.

Schon bei der Kontrolle bemerkten die Beamten einen starken Cannabisgeruch aus dem Inneren des Fahrzeuges. Bei der anschließenden Durchsuchung des Beifahrers wurden kleinere Mengen an verbotenen Cannabissubstanzen aufgefunden, die beschlagnahmt wurden. Zuvor hatte sich der Fahrer noch versucht, einer kleinen Verschlusstüte mit Marihuana während des Anhaltevorgangs zu entledigen. Dieses war jedoch den Beamten nicht entgangen, die das Marihuana nach kurzer Absuche des Seitenstreifens auffinden und beschlagnahmen konnten. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges wurde festgestellt, dass eine amtliche Ausschreibung zur Zwangsentstempelung vorlag, somit das Fahrzeug weder versichert noch zugelassen war. Nach der Zwangsentstempelung des Fahrzeuges wurde gegen den 23-jährigen Fahrer wegen der unerlaubten Einreise, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und der zahlreichen Verkehrsverstöße Strafanzeige erstattet. Er wurde im Anschluss mit einer Anlaufbescheinigung an die Landesaufnahmestelle in Berlin auf freien Fuß gesetzt.

Gegen den Beifahrer wurde als Halter des Fahrzeuges Strafanzeige wegen der Verkehrsverstöße und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Nach weiterführenden Ermittlungen konnte der legale Aufenthalt der Person in Deutschland bestätigt werden. Der 33-Jährige konnte im Anschluss die Dienststelle verlassen.

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