BPOL NRW: Dortmunder ohne Maske beleidigt Zugbegleiter – Bundespolizei ermittelt

Bochum – Essen – Dortmund (ots) –

Am gestrigen Dienstagnachmittag (27. April) soll ein Mann ohne Mund-Nasenbedeckung im Regionalexpress auf Höhe des Bahnhofs Wattenscheid einen Zugbegleiter beleidigt haben. Anschließend soll er lautstark nationalsozialistische Parolen gerufen haben.

Gegen 17:30 Uhr informierte der Zugbegleiter des RE 6 (von Minden nach Köln Hauptbahnhof) die Bundespolizei über eine Beleidigung zu seinem Nachteil. Der Zug traf 15 Minuten später im Hauptbahnhof Essen ein. Am Bahnsteig zu Gleis 2 trafen die Bundespolizisten auf den 29-jährigen Zugbegleiter, sowie auf einen 47-Jährigen.

Der Bahnmitarbeiter gab an, dass der Deutsche der Aufforderung, einen Mund-Nasenschutz zu tragen, nicht nachgekommen sei. Zudem sei er daraufhin verbal sehr aggressiv geworden. Danach habe der 29-Jährige den Mann aufgefordert, den Zug zu verlassen. Der Dortmunder habe dementgegen den Bahnmitarbeiter beleidigt. Anschließend soll der Mann lautstark eine nationalsozialistische Grußformel gebrüllt haben.

Der 49-Jährige wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Anhand des Personalausweises konnte die Identität des Mannes zweifelsfrei festgestellt werden.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung ein.

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