BPOL NRW: Bundespolizisten verhindern Schlägerei am Hbf Bochum

Bochum (ots) –

Am gestrigen Mittwochnachmittag (04. Mai) bedrohte ein Trio eine andere Gruppe junger Männer am Hauptbahnhof Bochum. Durch das schnelle Einschreiten der Bundespolizisten konnte so eine Auseinandersetzung unterbunden werden.

Gegen 16:30 Uhr erschienen ein 21- und ein 15-Jähriger auf der Wache der Bundespolizei am Bochumer Hauptbahnhof. Die beiden jungen Männer gaben an, dass sie von drei Männern bedroht worden seien und Hilfe benötigen würden. Während die Beamten den Deutschen (21) und den syrischen Staatsangehörigen (15) befragten, wurden drei junge Mädchen (12, 12, 14) vorstellig. Die Deutschen äußerten, dass die 21- und 15-Jährigen, die sich gerade in der Bundespolizeiwache befänden, sie bedroht haben. Grund dafür soll ein „Korb“ gewesen sein. Die Bochumer hatten sie nach ihren Telefonnummern gefragt, doch die Jugendlichen haben sie abblitzen lassen. Daraufhin soll der 21-Jährige die Mädchen bedroht haben.

Zuvor sollen drei andere Männer (18, 25, 29) wiederum den 21-, 15- und 16-jährigen Bochumern unmittelbar vor dem Eingang der Bundespolizeiwache unter anderem mit Schlägen und dem Tod gedroht haben. Die Beamten schritten ein und trennten die Gruppen unverzüglich voneinander. Ein 25-jähriger mazedonischer Staatsbürger führte ein Radmutternschlüssel griffbereit mit sich. Aufgrund des unkooperativen Verhaltens mussten die Bundespolizisten den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock androhen.

Einsatzkräfte der Polizei Bochum unterstützten bei diesem Einsatz. Die Beamten brachten die drei geschädigten Bochumer in das Bundespolizeirevier.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung gegen die 21- und 15-jährigen Bochumer, sowie gegen das Trio (18, 25, 29) aus Bochum ein.

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