BPOL NRW: Gesuchter war ohne Ticket unterwegs – Bundespolizei verhaftet 37-Jährigen

Essen (ots) –

Am gestrigen Mittwoch (04. Mai) kontrollierten hinzugerufene Bundespolizisten in einem ICE einen 37-Jährigen, der ohne Fahrschein gefahren sein soll. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann und Etwas das er bei sich trug, gesucht wurden.

Gegen 3:45 Uhr alarmierten Bahnmitarbeiter im ICE 920 von Düsseldorf in Richtung Essen die Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof. Ein Reisender soll bei der Fahrkartenkontrolle keinen gültigen Fahrschein vorgezeigt und sich dann geweigert haben, sich auszuweisen. Auf dem Bahnsteig 6 empfingen die Bundespolizisten den einfahrenden ICE und kontrollierten den besagten Mann. Da sich dieser gegenüber den Einsatzkräften auch nicht ausweisen konnte, nahmen diese den Reisenden mit zur Wache. Dort stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Essen den Mann suchte. Das Amtsgericht Essen-Borbeck hatte den 37-Jährigen wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro verurteilt. Da er diese Summe bisher nicht in vollem Umfang bezahlt hatte, hat die Staatsanwaltschaft Essen den Mann zu Fahndung ausgeschrieben.

Bei einer Durchsuchung überprüften die Beamten zudem die von dem Mann mitgeführten Gegenstände. Dabei stellte sich heraus, dass eine Zulassungsbescheinigung, die der Mann in seiner Brieftasche hatte, zur Einziehung ausgeschrieben war.

Die Bundespolizisten zogen die Bescheinigung ein. Da der Verurteilte die Reststrafe in Höhe von 400 Euro nicht zahlen konnte, brachten die Einsatzkräfte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt und leiteten zudem ein Strafverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen ein.

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