BPOL NRW: Bundespolizisten stellen Taschendiebe auf frischer Tat – 63-Jährige hatte nichts mitbekommen

Bochum – Unna (ots) –

Gestern Abend (2. Juni) nahmen Bundespolizisten in ziviler Kleidung im Bochumer Hauptbahnhof drei Taschendiebe auf frischer Tat fest. Dabei wehrten sich die Männer massiv.

Gegen 18 Uhr erkannten Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei in Bochum drei ihnen bekannte Männer wieder. Die drei 28-Jährigen waren den Bundespolizisten aus vergangenen Einsätzen bekannt.

Die Einsatzkräfte waren in ziviler Kleidung im Hauptbahnhof Bochum und beobachteten die drei algerischen Staatsangehörigen dabei, wie diese vor der Rolltreppe zum Gleis 7, den Ehemann der Geschädigten in ein Gespräch verwickelten. Ein anderer Täter aus Unna stellte sich direkt vor die wartende 63-Jährige und zog ihr im Gedränge vor der Rolltreppe das hochwertige Smartphone aus der Jackentasche. Der dritte Tatbeteiligte sicherte dem Anschein nach den Bereich vor herannahenden Sicherheitskräften ab.

Die Bundespolizisten gaben sich gegenüber den Taschendieben als Polizisten zu erkennen und verhafteten die drei Männer. Zur Unterstützung eilten uniformierte Einsatzkräfte aus der Wache hinzu.

Unmittelbar danach gaben die Taschendiebstahlsfahnder der 63-jährigen Bochumerin ihr Handy zurück. Sie hatte von dem Diebstahl nichts mitbekommen.

Während der Festnahme wehrten sich die Diebe vehement gegen die Verhaftung. Einer der Männer ließ sich dabei plötzlich zu Boden fallen und täuschte einen Krampfanfall vor. Alarmierte Rettungskräfte untersuchten den Mann und stellten lediglich fest, dass der Mann simuliert hatte.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein.

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