BPOL NRW: Umfangreiches Diebesgut aufgefunden – Bundespolizei leitet Strafverfahren ein (FOTO)

Münster (ots) –

Am Freitagvormittag (17. Juni) hielt sich ein 55-jähriger Mann in der Bahnhofsmission am Münsteraner Hauptbahnhof auf und forderte eine Streife der Bundespolizei an. Er ist angeblich dort bestohlen worden.

Nach Eintreffen der Bundespolizisten beschuldigte der Mann zwei weitere dort anwesende Personen des Diebstahls. Dieser Vorwurf konnte jedoch vor Ort aufgrund von Zeugenaussagen und der Durchsuchung der Personen schnell entkräftet werden.

Das vermeintliche Opfer wurde aufgefordert sich auszuweisen und öffnete seine mitgeführte Tasche nur minimal und versuchte sich dabei den Blicken der Beamten zu entziehen. Auf Nachfrage, warum er sich so geheimnisvoll verhält, händigte der Deutsche den Einsatzkräften mehrere Smartphones aus. Über die Herkunft machte der Münsteraner widersprüchliche Angaben.

Der Mann wurde der Wache zugeführt und durchsucht. Hierbei konnten weitere Smartphones, zwei Laptops, ein IPad, diverse Elektronikartikel, Führerscheine, Ausweise, Kredit- und EC-Karten und weitere Gegenstände aufgefunden werden. Einige der Gegenstände waren aufgrund von Diebstählen bereits zur Fahndung ausgeschrieben.

Diese Sachen hatte er gebürtige Merseburger nach eigenen Angaben alle gefunden. Konkrete Fundorte und Zeiten konnte der Mann nicht benennen um seine wenig glaubhafte Aussage zu untermauern.

Gegen den polizeibekannten Mann wurden Strafverfahren wegen Unterschlagung und Hehlerei eingeleitet. Da ebenfalls noch ein Einhandmesser aufgefunden wurde, erwartet ihn zusätzlich noch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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