POL-GM: Missbrauch von Notrufen

Reichshof (ots) –

Polizei und Rettungsdienst helfen oft Menschen in Not. Das gehört zum Selbstverständnis beider Berufe. Essenslieferungen und Einkaufsservice gehören jedoch nicht dazu. Das zu verstehen, hat bei einem 50-jährigen Reichshofer wohl etwas länger gedauert.

Insgesamt etwa 30-mal wählte er am Samstagnachmittag (18. Juni) den Notruf der Rettungsleitstelle bzw. den Polizeinotruf. Jedes Mal forderte er, dass man für ihn einkaufen gehen müsse, da er an Covid erkrankt sei. Auf die Auskunft, dass man ihm nicht weiterhelfen könne und den Hinweisen auf mögliche anderweitige Hilfsangebote, reagierte er mit Beleidigungen und Drohungen. Derweil hielt er an seiner Forderung fest, unbedingt Tomaten zu brauchen.

Polizisten statteten dem Mann zu Hause einen Besuch ab. Hier wollte er allerdings nicht mehr mit den Ordnungshütern sprechen. Auf ihn wartet nun ein Verfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen, Beleidigung und Bedrohung.

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