BPOL NRW: Zivilfahnder machen Taschendieben in Köln das Leben schwer – eine Festnahme, zwei ausstehend (FOTO)

Köln (ots) –

Am Wochenende war aufgrund des erhöhten Reiseaufkommens wieder ein Hoch für Taschendiebe: Samstag tauschte ein Diebesduo einen Rucksack mit Wertsachen gegen einen leeren, selbst mitgebrachten, Rucksack aus. Am Sonntag entwendete ein 21-Jähriger den Rucksack einer Reisenden – und wurde hierbei durch Zivilfahnder der Bundespolizei Köln beobachtet und festgenommen.

Am Samstagmorgen (23.07.) gegen 8 Uhr zeigte ein 29-jähriger Inder den Diebstahl seines Rucksacks aus einem Schnellfahrzug bei der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof an. Unbekannte hatten seinen Rucksack während der Fahrt von Hagen Richtung Köln aus der Gepäckablage entwendet und durch einen anderen, leeren Rucksack ersetzt. Eingesetzte Fahnder der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl (FEG TD) erkannten die Täter anhand der Videoauswertung aus Vortaten wieder und konnten den Diebstahl auf sie zurückführen. Bei den Tätern handelt es sich um einen 16-jährigen Libyer und einen gleichaltrigen Marokkaner, welche bereits wegen Diebstahlsdelikten mehrfach in Erscheinung getreten sind. Nach den Tatverdächtigen wird nach wie vor gesucht.

Am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr entwendete ein 21-Jähriger einer 25-jährigen Reisenden den Rucksack, als diese am Gleis 2 im Kölner Hauptbahnhof wartete. Er näherte sich, dem hinter der Frau abgestellten Rucksack, nahm diesen an sich und entfernte sich vom Tatort. Dieser Vorgang wurde durch die Zivilfahnder beobachtet. Die beiden Ermittler der Bundespolizei nahmen den Mann vor Ort fest und konnten das Stehlgut vollständig an die junge Frau zurückgeben. Der 21-jährige Wohnungslose wurde dem polizeilichen Gewahrsamsdienst überstellt und wird einem Haftrichter vorgeführt. Dort wird er sich wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten müssen.

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