BPOL NRW: 17-Jähriger leistet Widerstand – Bundespolizei findet Marihuana und Zubehör auf

Gelsenkirchen – Moers (ots) –

In der vergangenen Nacht (31. Juli) kontrollierten Bundespolizisten einen Jugendlichen im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Dieser leistete Widerstand, weil er seine Umhängetasche nicht aushändigen wollte. Grund dafür könnte dessen Inhalt gewesen sein.

Gegen 23:55 Uhr wurden Bundespolizisten im Hauptbahnhof Gelsenkirchen auf einen 17-Jährigen aufmerksam. Beim Passieren des Jugendlichen nahmen die Beamten einen intensiven Marihuana-Geruch wahr. Die Polizisten hielten den Deutschen an und forderten ihn auf, seine Umhängetasche auszuhändigen. Der junge Mann aus Moers war damit jedoch nicht einverstanden und weigerte sich diese an die Einsatzkräfte zu übergeben. Als ein Bundespolizist die mitgeführte Tasche ergreifen wollte, schlug er die Hände des Beamten weg und versteckte diese hinter seinem Rücken. Dabei versuchte er den Polizeibeamten von sich wegzustoßen.

Dem jungen Mann gelang es zunächst seine Arme und Hände aus den Griffen der Einsatzkräfte zu lösen und sperrte sich dagegen. Als ein Bundespolizist die mitgeführte Umhängetasche ergreifen konnte, stellte der 17-Jährige seine Widerstandshandlungen ein. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Verschlusstütchen mit Marihuana, ein „Grinder“, sowie ein Joint ausgefunden und sichergestellt. Es handelt sich dabei um eine Kräutermühle, welche häufig zum Zerkleinern von Marihuana verwendet wird.

Nach Rucksprache mit dem Vater wurde der Deutsche entlassen und trat seine Heimreise an. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

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