POL-GM: Verfolgungsfahrt endete mit Festnahme

Marienheide (ots) –

Letzte Nacht (11. August), um 00:42 Uhr, ist ein Anwohner auf den akustischen und optischen Alarm an einem Geldinstitut in der Leppestraße aufmerksam geworden. Die Vernebelungsanlage im Vorraum der Bank hatte ausgelöst. Der Zeuge sah ein dunkles Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort flüchten und informierte sofort die Polizei. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen unterstützte auch ein Polizeihubschrauber, der sich zufällig in der Nähe aufhielt. Aus der Luft konnte das flüchtende Fahrzeug wenige Minuten später im Bereich Kierspe-Rönsahl gesichtet werden. Mit der Luftunterstützung konnten die Fahndungskräfte an das gesuchte Fahrzeug geführt werden. Die Anhaltezeichen missachtete der Fahrer jedoch, stattdessen beschleunigte er sein Fahrzeug und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch Marienheide. In Höhe des Schulzentrums bremste er plötzlich stark ab und versuchte zu Fuß zu flüchten. Die verfolgenden Polizisten stoppten ihn und nahmen ihn vorläufig fest. Es handelte sich um einen 20-jährigen Marienheider. In seinem Fahrzeug fanden die Beamten einen Teleskopschlagstock sowie geringe Mengen Betäubungsmittel. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher. Ermittlungen am Geldinstitut ergaben, dass die Eingangstür, die ab 23 Uhr geschlossen ist, gewaltsam aufgedrückt wurde. Im Innenraum konnten keine Beschädigungen festgestellt werden. Der Geldautomat war unauffällig. In seiner Vernehmung gab der 20-Jährige an, dass er Geld abheben wollte und dazu die verschlossene Eingangstür aufgedrückt habe. Als dann die Alarmanlage auslöste und die Vernebelungsanlage losging, sei er geflüchtet. Nach seiner Vernehmung wurde der Marienheider wieder entlassen. Auf ihn wartet nun ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie nach bisherigen Erkenntnissen zumindest wegen Hausfriedensbruch bzw. versuchtem Diebstahl.

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