POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet – Kreis Mettmann – 2208131 (FOTO)

Mettmann (ots) –

Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort („Flucht“) liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

— Velbert —

In Velbert-Langenberg ist es am Donnerstag (25. August 2022) gegen 7.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen. Die Fahrerin eines VW Amarok war auf der Dr.-Hans-Karl-Glinz-Straße unterwegs und beabsichtige weiter geradeaus in den Tunnel zu fahren. Sie passierte den Kreuzungsbereich Dr.-Hans-Karl-Glinz-Straße/Hauptstraße eigenen Angaben zufolge bei Grün, als von links plötzlich ein Fahrzeug gegen die Stoßstange des Amarok fuhr und seine Fahrt in Richtung Hauptstraße fortsetzte. Am Steuer des Fahrzeugs soll eine Frau gesessen haben. Möglicherweise könnte es sich um einen dunklen Mini Cooper gehandelt haben. Die Unfallverursacherin entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um eine Regulierung des Schadens zu kümmern. Es entstand ein Sachschaden von über 1.500 Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.

— Langenfeld —

Ein bislang noch nicht näher bekannter Fahrradfahrer hat in der Nacht zu Sonntag (28. August 2022) einen nicht unerheblichen Schaden an einem grauen Ford Focus verursacht, der gegen 2:45 Uhr auf einem Feldweg an einem See an der Karl-Benz-Straße hinter dem Lager einer großen Supermarktkette in Berghausen abgestellt war. Der Halter des Focus hatte zu dieser Zeit an dem See geangelt, als er einen lauten Knall aus der Richtung seines Autos hörte. Als er nach dem Rechten schaute, stellte er vor Ort fest, dass ein Mann mit seinem Fahrrad gegen sein Auto gefahren und zu Boden gestürzt war. Der Angler half dem augenscheinlich erheblich betrunkenen Mann wieder auf und stellte fest, dass die Beifahrerseite seines Autos beschädigt war. Als der Angler nun angab, die Polizei zu informieren, flüchtete der Radfahrer mit seinem Fahrrad in Richtung der Bahnschienen. Er konnte leider im Laufe der von der Polizei eingeleiteten Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Zu ihm liegt die folgende Personenbeschreibung vor:

– männlich – circa 45 bis 50 Jahre alt – etwa 1,80 Meter groß – schlanke Statur – hatte eine Halbglatze – trug eine kurze graue Hose sowie eine blaue Jacke.

An dem Ford Focus entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

— Monheim am Rhein —

Im Zeitraum zwischen 21 Uhr am Freitagabend (26. August 2022) und 10:15 Uhr am Samstagmorgen (27. August 2022) ist ein bislang noch unbekannter Auto- oder Lkw-Fahrer gegen den Gabionenzaun einer an der Grazer Straße wohnhaften Familie gefahren. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle, ohne eine Regulierung des auf mehrere Hundert Euro geschätzten Schadens zu ermöglichen. Leider liegen der Polizei keine Hinweise auf den Verursacher vor, weshalb um Zeugenhinweise gebeten wird.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen.

— Hinweise und Tipps der Polizei —

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

– Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle (auch über Notruf 110).

– Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort.

– Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren. Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind.

– Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf.

– Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei weiter – nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg versprechend.

– Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann – Polizeipressestelle – Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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